Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Die Kunst ist das Einzige, was bleibt

Sinda Dimroth
Wie viel ist von einem bedeutenden Mann zu erzählen, der vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis weit in das 20. Jahrhundert hinein die unterschiedlichsten politischen Systeme und zwei Weltkriege miterlebt hat? Aus Büchern, Briefen und Notizen entwickelt Sinda Dimroth die Familiengeschichte des Kunstsammlers Hermann Bode und beschreibt seine Sicht auf die Metaphysik und Ästhetik in der Kunst der Moderne. Der Hannoveraner war mit der Tänzerin Mary Wigmann befreundet und in zweiter Ehe mit Ilse Beindorff, einer Erbin der Pelikan-Fabrik, verheiratet. Das Ehepaar unterstützte die Kestner Gesellschaft, besuchte das Bauhaus und traf sich mit Nolde, Schwitters, Kandinsky, Klee und Lissitzky, deren Bilder Bode gesammelt hat. Hannover war in den Zwanzigerjahren ein Zentrum der Abstrakten Kunst, die in der Zeit der NS-Diktatur als ¿entartet¿ aus den Museen entfernt wurde. Die Beschreibung des Verkaufs von Bodes Kunstsammlung durch die Erben gibt dem Leser einen anschaulichen Einblick in die Unberechenbarkeit des modernen Kunstmarktes. Am Beispiel von zwei Bildern aus der Sammlung Lissitzky-Küppers wird die ganze Tragik der Restitution von Kunstwerken nachvollziehbar und lässt den Schluss zu, dass die Kunst das Einzige ist, was bleibt.
Autor: Dimroth, Sinda
EAN: 9783957801920
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 316
Produktart: kartoniert, broschiert
Verlag: Allitera Verlag Buch&Media Gesellschaft für Buch- und Mediendienstleistungen mbH Buch & Media GmbH
Veröffentlichungsdatum: 25.07.2023
Untertitel: Ein biografischer Roman
Schlagworte: Hannover / Roman, Erzählung, Essay, Feuilleton, Reportage
Größe: 22 × 145 × 220
Gewicht: 472 g