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Ostdeutschland 20 Jahre nach dem Mauerfall

Klaus-Heiner Röhl, Peggy Dreyhaupt-von Speicher
Nach einer kurzen Boomphase ist die Konvergenz der ostdeutschen Wirtschaft zum westdeutschen Wohlstandsniveau im Jahr 1997 ins Stocken geraten und konnte erst zuletzt wieder aufholen: Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner betrug 2008 rund 68,5 Prozent des Westniveaus. Während transfergestützte Sektoren wie die Bauwirtschaft sowie öffentliche und private Dienste ihren Anteil an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung reduziert haben, konnte die Industrie ihren Anteil ausbauen. Besonders in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, die nach 2000 das höchste Wachstum der Jungen Bundesländer aufwiesen, hat das Verarbeitende Gewerbe dank neuer Industriecluster stark zugelegt. In einer Panelregression wird der Beitrag der Investitionszuschüsse aus der Regionalpolitik zum Industriewachstum untersucht. Die regionale Analyse zeigt, dass die Investitionsförderung ein wirksames Instrument zur Erhöhung der industriellen Bruttowertschöpfung und der Beschäftigung ist. Die Empfehlung der Autoren: Mit dem Auslaufen der ostdeutschen Investitionszulage 2013 sollte die Regionalpolitik gestärkt und auf Innovationen ausgerichtet werden.
Autor: Röhl, Klaus-Heiner Dreyhaupt-von Speicher, Peggy
EAN: 9783602241385
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 52
Produktart: Geheftet
Verlag: Institut der deutschen Wirtschaft Köln
Veröffentlichungsdatum: 11.08.2009
Untertitel: Ist die Investitionsförderung Triebfeder von Industriewachstum und regionaler Entwicklung?
Schlagworte: Investition Ostdeutschland / Neue Bundesländer; Wirtschaft Wirtschaftsförderung Zwanzig
Größe: 210
Gewicht: 89 g